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Operation Impfstoff

Operation Impfstoff – Der schwierige Weg aus der Pandemie VIDEO

Die Story: 13. Januar 2021, 22.15 – 23.00 Uhr | WDR
Ein Impfstoff gegen COVID-19 gilt als einzige Exit-Strategie im Kampf gegen das Virus. Und das Ziel scheint inzwischen in greifbarer Nähe zu liegen: Einige Entwickler stehen mit ihrem Impfstoff kurz vor der Zulassung – einer davon ist die die Mainzer Firma BioNtech. Trotzdem schwankt die Stimmung in der Öffentlichkeit zwischen Hoffnung auf ein Ende der Pandemie und Skepsis gegenüber womöglich nicht ausreichend getesteten Impfstoffen. Wie tragfähig ist die Hoffnung auf einen Impfstoff wirklich, anders gesagt: Wird ein Impfstoff tatsächlich das Ende der Pandemie und eine Rückkehr zum „normalen Leben“ einläuten?

Der Film über den Countdown der Impfstoffentwicklung zeigt ein gewaltiges Menschheits-Projekt am Scheideweg: Wie kann es gelingen, einen wirksamen Impfstoff gegen das neue Corona-Virus nicht nur zu entwickeln, sondern ihn tatsächlich auch an die gesamte Weltbevölkerung zu verteilen? Oder torpedieren am Ende nationale Egoismen die gemeinsame globale Anstrengung?

Schnitt: Andreas Fennel

Foto: Brasilien, hier wurde der Impfstoff in grossem Stil getestet.

 

After FX, Dokumentation, Kultur, Musik, Post-Studio, Show, Sonstiges

TV TIPP: PRINCE
Prince – Sexy Mother F***** /// Donnerstag, 21. Januar um 02:10 arte

Die Doku zeichnet die Karriere des Ausnahmekünstlers nach. Prince war Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist, Arrangeur, Produzent und Schauspieler, der die populäre Musik über Jahrzehnte hinweg mitbestimmte und sie bereicherte. Er dekonstruierte gängige Geschlechterrollen, spielte gar damit. Völlig überraschend verstarb Prince 2016. Porträt eines außergewöhnlichen Musikers.

Die ganze Welt ist fassungslos, als Prince – und damit eine Legende der Musikgeschichte – im Frühjahr 2016 plötzlich stirbt. „Die Moderne hat keinen großartigeren Pop-Star hervorgebracht als Prince“, so die „Washington Post“. Prince galt als Grenzüberschreiter, für den es keine Vorschriften gab: Er ließ sich von nichts und niemandem einschränken, weder in seinem Handeln oder seinen Ideen noch in seinem Stil, der von R&B, Funk, Pop, Rock, Soul über Blues bis hin zum Jazz reichte. Der Workaholic veröffentlichte in fast 40 Jahren 34 Alben, die sich über 100 Millionen Mal verkauften, darunter die weltbekannten Hits „Purple Rain“ (im gleichnamigen Film spielte Prince die Hauptrolle), „When Doves Cry“, „Kiss“, „Sign O‘ The Times“ und viele weitere. Bei Prince kam alles aus der Hüfte: sein Gesang mit einer Stimme, die zwischen Bariton und flehendem Falsett oszillierte, seine geschmeidige androgyne Männlichkeit, sein Humor und sein erotisches Charisma. Ausgesuchtes Archivmaterial, Konzertausschnitte und Videoclips zeigen die Höhepunkte seines Schaffens. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Musik, sondern auch auf der Selbstinszenierung des Künstlers als unwiderstehliches Sexsymbol und nahbare Kunstfigur. In Interviews sprechen Freunde, Kollegen und Bewunderer über die Karriere des Superstars – immer wieder versehen mit ihren eigenen Geschichten, die belegen, was sie mit Prince verbunden und was sie zum Fan gemacht hat. Es entsteht ein atemberaubender, fiebriger und pulsierender Mix aus Bildern und Musik, ergänzt um einen Interviewchor aus Erinnerungen von Zeitzeugen und Fans, der Prince als einzigartige Popikone feiert.
  • Regie : Oliver Schwabe
  • Schnitt/Studio: Andreas Fennel, FAR HORIZONS
After FX, Dokumentation, Kultur, Politik, Science, Sonstiges

ZDF Plan b

“plan b”

Andreas Fennel -Far Horizons schneidet eine Reportage zum Thema Schule der Zukunft. (Schnitt / Grafik / CC)

Was in Zeiten von Corona woanders erst mühsam erarbeitet werden muss, ist hier schon lange selbstverständlich: Die Kinder lernen digital und vernetzt, ob zu Hause oder in der Schule. Lehrer*innen unterstützen sie bei Fragen individuell, jedes Kind kann im eigenen Tempo arbeiten und Schwerpunkte selbst setzen. Klassenarbeiten, die alle Schüler*innen gleichzeitig schreiben, gibt es hier nicht, genauso wenig wie einen einheitlichen Stundenplan. Jedes Kind macht nach individueller Absprache regelmäßig Homeschooling. Damit das gewährleistet ist, bilden sich auch die Lehrer*innen regelmäßig weiter, und zwar nicht nur in Sachen Technik. “Die Digitalisierung wird nur dann ihr Potenzial entfalten, wenn ich die Pädagogik grundlegend ändere”, sagt Lehrer und Medienbeauftragter Valentin Helling. Grundlegend anders wird auch an der Oberschule im niedersächsischen Uplengen gelernt: Praxis statt grauer Theorie heißt hier ein Hauptgrundsatz. Wer ein Mofa oder ein Handy selbst reparieren kann, lernt viel über Physik, Chemie und Technik – und ganz nebenbei auch, was Nachhaltigkeit bedeutet. Der Praxisunterricht fördert die Motivation und stärkt die Persönlichkeit, sagt Dr. Katharina Dutz von der Universität Oldenburg, die das Upcycling-Projekt wissenschaftlich begleitet: “Wenn Kinder etwas selbst reparieren können, und sei es noch so simpel, dann sind sie stolz auf sich.” Lernen in der Natur und im Alltag, viel Bewegung, die Welt entdecken: Darauf setzt das Konzept der Draußenschule, das in Dänemark schon weitverbreitet ist. Bei vielfältigen Unternehmungen können Kinder ihre Umgebung selbst erforschen. Das funktioniert nicht nur in Biologie, sondern auch in Fächern wie Mathematik oder Geschichte. Studien zeigen, dass Kinder, die regelmäßig draußen unterrichtet werden, fitter und motivierter sind und überdies bessere Beziehungen untereinander aufbauen. Auch in Deutschland arbeiten inzwischen einige Schulen mit dieser Lehrmethode – und geht es nach Carolin Rückert, bald noch eine mehr: Die Lehrerin baut in Ladenburg in der Nähe von Heidelberg zusammen mit einem Verein eine freie Draußenschule auf. Sie findet: “Es macht Spaß, nicht nur im System, sondern auch am System zu arbeiten.”

After FX, Dokumentation, Politik, Science

Ist es okay, Tiere im Zoo zu halten?

Andreas Fennel schneidet Teile des Youtube Filmes:

Ist es okay, Tiere im Zoo zu halten?

 

After FX und Premiere …..

Als Kind mit den Eltern in den Zoo, ein paar Tiere streicheln und Auge in Auge mit einem Orang Utan. Sogar für Erwachsene ein magischer Moment. Am Ende spazieren wir wieder aus dem Zoo, doch die Tiere bleiben in ihren Gehegen zurück. Kann man einen Zoo noch mit gutem Gewissen besuchen oder sollte man Zoos einfach dichtmachen wie manche Kritiker fordern? Klar, am besten könnte man die Tiere vor Ort in ihrer Heimat schützen und bräuchte Zoos vielleicht gar nicht. Doch das alles ist gar nicht so einfach. Tatsache ist: Zoos dienen dem Arterhalt, der Bildung von Kindern und Erwachsenen – und auch der Belustigung, denn sie sind mittlerweile auch Freizeit- und Vergnügungsorte. Viele Tierarten sind in ihrer Heimat bedroht, von vielen wissen wir auch gar nicht, wie es um sie steht. Viele davon werden auch im Zoo gehalten und sollen damit für Jahrzehnte geschützt und erhalten bleiben. Doch nur wenige haben bisher wieder Aussicht darauf, in die Wildnis entlassen zu werden. Wir zeigen dir, wie es um die Tiere im Zoo steht, wie ernst es Zoos mit dem Artenschutz meinen und was sich in den vergangenen Jahrzehnten getan hat. Außerdem haben wir ein paar Vorschläge, damit es den Tieren im Zoo besser geht und wie man Artenschutz und das Zoo-Dasein besser vereinen könnte. TEXT: WDR

Dokumentation, Kultur, Musik, Show, TV Beitrag

Westart in der Lichtburg

Andreas Fennel schneidet Teile der Sendung Westart über die Lichtburg in Essen.

Westart ist zu Gast in der Lichtburg Essen. Weitere Themen: Eine Hommage an die Zeiten der Zechen: Der Bildband “Der Pott” | Die wundersame Geldvermehrung: Der Dokumentarfilm “Oeconomia” | Wut, Konflikt und Kampf: Die Ausstellung “Empört euch!” im Düsseldorfer Kunstpalast | Musik ist Heimat: Die deutsch-schwedische Sängerin und Komponistin Anna Luca Mohrhenn.

Westart ist der Kulturkompass für NRW. Highlights & Hotspots, Hin- & Weggucker, Phänomene & Phantastisches. Immer samstags, 18.15, im WDR TV mit Siham El-Maimouni.

Bild: WDR

 

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ZDF Zoom

Andreas Fennel schneidet einen Film für die Sendereihe “ZDF Zoom”. Inhalt: Reichen die staatlichen Hilfe für Selbstständige und kleine Unternehmer aus?

Der Grund: Die Hilfspakete der Bundesregierung sorgen für Unsicherheit. Viele der rund 2,2 Millionen Solo-Selbstständigen klagen, dass ihnen die Hilfsgelder verwehrt werden. “ZDFzoom” fragt: Wird diese Gruppe vom Staat im Stich gelassen?

Die “ZDFzoom”-Reporter Norman Laryea und Viktoria Timkanicova begeben sich auf Spurensuche und wollen herausfinden, wie die staatliche Hilfe für Solo-Selbstständige in Zeiten von Corona funktioniert.

Sie treffen Veranstaltungstechniker Christophe Colbeau. Er hat die beantragten 9000 Euro Soforthilfe des ersten Hilfspakets der Bundesregierung erhalten. Das Problem: Das Geld ist vor allem zur Deckung von Betriebskosten gedacht. Für Lebenshaltungskosten wie Miete, Strom oder Lebensmittel darf es nicht ausgegeben werden. Doch als selbstständiger Meister der Veranstaltungstechnik hat Christophe Colbeau kaum Betriebskosten. Die hat er nur, wenn er auf Veranstaltungen arbeitet. Keine Veranstaltungen bedeuten keine Arbeit, wenig Betriebskosten und letztendlich auch wenig Soforthilfe. Auch die Überbrückungshilfe des zweiten Hilfspakets hilft dem zweifachen Familienvater kaum. Das Problem bleibt das gleiche.

Auf Hilfsgelder des Bundes haben die meisten Solo-Selbstständigen in der Praxis keinen Anspruch. Für Christophe Colbeau bedeutet das: auf Sparflamme leben, die eisernen Reserven aufbrauchen – im schlimmsten Fall sogar seine Selbstständigkeit aufgeben.

Einige Länder haben nun reagiert und greifen den Solo-Selbstständigen finanziell unter die Arme. Andere tun das nicht. Die Konsequenz: ein Flickenteppich.

Die Bundesregierung bietet für finanziell in Not geratene Solo-Selbstständige indessen Hartz IV an, die sogenannte Grundsicherung. Mit einem vereinfachten Zugang zur Grundsicherung sollen Betroffene so “schnell und mit möglichst minimalem bürokratischem Aufwand” finanziell unterstützt werden. Die Realität sieht für viele jedoch anders aus: Betroffene berichten “ZDFzoom” von komplizierten und langwierigen Anträgen, Bergen von Papier und aufwendigen Prüfungen und oftmals auch negativen Bescheiden.

So auch Klaus Knodt. Normalerweise arbeitet er für ein Meinungsforschungsinstitut. Doch seit Corona sind ihm fast alle Aufträge weggebrochen. Mit dem vereinfachten Hartz-IV-Zugang hatte er gehofft, die Krisenmonate überbrücken zu können. Aber sein Antrag wurde abgelehnt. Begründung: Er habe zu viel “verwertbares Vermögen”. Knodt ist wütend, sagt, dass dieses Geld seine Altersvorsorge sei. Die Ersparnisse fürs Alter auflösen, um dann Hartz IV beantragen zu dürfen – Einzelfälle oder verbreitete Praxis? “ZDFzoom” geht auch dieser Frage nach.

Mehr unter www.zoom.zdf.de

Comedy, Dokumentation, Sonstiges, TV Beitrag, Verbraucher

Andreas Fennel schneidet ein neues Format für’s ZDF: Upcycling mir Flo Feustel

Nachhaltigkeit spielt zunehmend eine größere Bedeutung. Upcycler und Interieur-Designer Flo Feustel hat sich diesem Trend verschrieben. Er verwandelt beispielsweise alte Telefone in trendige Unikate.

Neues Leben für ein Telefon

Upcycling einer Musiktruhe

Mehr Beiträge folgen in Kürze im ZDF

 

Dokumentation, TV Beitrag

Echte Handwerker

Andreas Fennel macht den Schnitt/Endschnitt einer Dokureihe über Handwerker in NRW; darunter Gartenbau, Dachdecker, Rohrreiniger und Schreiner. Sendetermin: demnächst Primetime WDR