After FX, Dokumentation, Kultur, Politik, Sonstiges

ntv: Wir Sind Geschichte

In der Doku-Reihe “Wir sind Geschichte” will der Nachrichtensender n-tv mit dem gängigen Muster klassischer Geschichts-Dokus brechen und das Genre ein Stück weit neu erfinden. Engagiert hat man dazu wieder Moderator Moritz Harms. 

Der studierte Geschichtslehrer und langjährige Fernsehredakteur Moritz Harms präsentiert bei n-tv demnächst das neue Format “Wir sind Geschichte”. Die dreiteilige Doku-Reihe (3 Folgen) startet im Sommer. Vorgenommen hat sich n-tv nichts weiter als die Neu-Interpretation klassischer Geschichts-Dokus.

Harms zeigt in jeder Folge geschichtsträchtige Entwicklungen auf. Dafür stoppt er immer wieder die Videos, um auf Details aufmerksam zu machen. Er spult zurück, um den Fokus auf einzelne Momente oder Personen zu richten, erklärt komplexe Zusammenhänge und sucht dabei immer den Bezug zum aktuellen Zeitgeschehen.

Schnitt, After FX und Musik/Sounds: Andreas Fennel, prod.: probono.tv

 

After FX, Dokumentation, Kultur, Musik, Post-Studio, Show

Pro 7 zeigt Elton John

FESTIVALFEELING! PROSIEBEN ZÜNDET AM

OSTERMONTAG EIN MUSIKFEUERWERK FÜR

ELTON JOHNS “ROCKETMAN”

Elton John als Headliner. ProSieben serviert am Ostermontag, 5. April 2021, ein Traum-

Line-Up mit mehr als zehn Stunden voller Ausnahmesänger:innen und ihrer

Megahits.

Im Anschluss an den Kinofilm blickt Elton John in der Dokumentation “Elton John – A

Singular Man” (22:50 Uhr) mit Weggefährten und Experten auf seine

unvergleichliche Karriere zurück und spricht offen über die Höhen und Tiefen, die

sein Leben und seine Musik prägten.

Regie: Christian Wagner, Schnitt und After FX: Andreas Fennel / FAR HORIZONS

 

Danach zeigt ProSieben den

Konzertmitschnitt „Elton John: The Million Dollar Piano live in Las Vegas” (00:00

Uhr). Eine absolute Ausnahme im TV, denn seit Start seiner Abschiedstournee

2018 sind Elton-John-Konzerte für die TV-Ausstrahlung gesperrt.

 

“Rocketman” Sir Elton John gehört die Prime Time: Um 20:15 Uhr zeigt

ProSieben den OSCAR® prämierten Film “Rocketman” über die frühe Karriere

des schrillen Superstars. “Kingsman”-Star Taron Egerton überzeugt nicht nur

schauspielerisch, er zeigt auch die Courage, die mitreißenden Songs seines

Rollenvorbilds alle selbst zu singen! Dafür gewann er zu Recht einen GOLDEN

GLOBE®. Der junge Reginald Dwight (Taron Egerton) fällt schon früh durch seine

außergewöhnliche musikalische Begabung auf. Als Mitglied der Band Bluesology

wird aus dem jungen Reg schließlich der künftige Weltstar Elton John. Doch die

steile Karriere des Musikers, ausschweifende Partys, Drogen und die

unglückliche Beziehung zu seinem Manager John Reid (Richard Madden, “Game

of Thrones”) fordern ihren Preis …

 

After FX, Dokumentation, Kultur, Musik, Post-Studio, Show, Sonstiges

TV TIPP: PRINCE
Prince – Sexy Mother F***** /// Donnerstag, 21. Januar um 02:10 arte und in der MEDIATHEK

Die Doku zeichnet die Karriere des Ausnahmekünstlers nach. Prince war Sänger, Songwriter, Multiinstrumentalist, Arrangeur, Produzent und Schauspieler, der die populäre Musik über Jahrzehnte hinweg mitbestimmte und sie bereicherte. Er dekonstruierte gängige Geschlechterrollen, spielte gar damit. Völlig überraschend verstarb Prince 2016. Porträt eines außergewöhnlichen Musikers.

Die ganze Welt ist fassungslos, als Prince – und damit eine Legende der Musikgeschichte – im Frühjahr 2016 plötzlich stirbt. „Die Moderne hat keinen großartigeren Pop-Star hervorgebracht als Prince“, so die „Washington Post“. Prince galt als Grenzüberschreiter, für den es keine Vorschriften gab: Er ließ sich von nichts und niemandem einschränken, weder in seinem Handeln oder seinen Ideen noch in seinem Stil, der von R&B, Funk, Pop, Rock, Soul über Blues bis hin zum Jazz reichte. Der Workaholic veröffentlichte in fast 40 Jahren 34 Alben, die sich über 100 Millionen Mal verkauften, darunter die weltbekannten Hits „Purple Rain“ (im gleichnamigen Film spielte Prince die Hauptrolle), „When Doves Cry“, „Kiss“, „Sign O‘ The Times“ und viele weitere. Bei Prince kam alles aus der Hüfte: sein Gesang mit einer Stimme, die zwischen Bariton und flehendem Falsett oszillierte, seine geschmeidige androgyne Männlichkeit, sein Humor und sein erotisches Charisma. Ausgesuchtes Archivmaterial, Konzertausschnitte und Videoclips zeigen die Höhepunkte seines Schaffens. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Musik, sondern auch auf der Selbstinszenierung des Künstlers als unwiderstehliches Sexsymbol und nahbare Kunstfigur. In Interviews sprechen Freunde, Kollegen und Bewunderer über die Karriere des Superstars – immer wieder versehen mit ihren eigenen Geschichten, die belegen, was sie mit Prince verbunden und was sie zum Fan gemacht hat. Es entsteht ein atemberaubender, fiebriger und pulsierender Mix aus Bildern und Musik, ergänzt um einen Interviewchor aus Erinnerungen von Zeitzeugen und Fans, der Prince als einzigartige Popikone feiert.
  • Regie : Oliver Schwabe
  • Schnitt/Studio: Andreas Fennel, FAR HORIZONS
After FX, Dokumentation, Kultur, Politik, Science, Sonstiges

ZDF Plan b

“plan b”

Andreas Fennel -Far Horizons schneidet eine Reportage zum Thema Schule der Zukunft. (Schnitt / Grafik / CC)

Was in Zeiten von Corona woanders erst mühsam erarbeitet werden muss, ist hier schon lange selbstverständlich: Die Kinder lernen digital und vernetzt, ob zu Hause oder in der Schule. Lehrer*innen unterstützen sie bei Fragen individuell, jedes Kind kann im eigenen Tempo arbeiten und Schwerpunkte selbst setzen. Klassenarbeiten, die alle Schüler*innen gleichzeitig schreiben, gibt es hier nicht, genauso wenig wie einen einheitlichen Stundenplan. Jedes Kind macht nach individueller Absprache regelmäßig Homeschooling. Damit das gewährleistet ist, bilden sich auch die Lehrer*innen regelmäßig weiter, und zwar nicht nur in Sachen Technik. “Die Digitalisierung wird nur dann ihr Potenzial entfalten, wenn ich die Pädagogik grundlegend ändere”, sagt Lehrer und Medienbeauftragter Valentin Helling. Grundlegend anders wird auch an der Oberschule im niedersächsischen Uplengen gelernt: Praxis statt grauer Theorie heißt hier ein Hauptgrundsatz. Wer ein Mofa oder ein Handy selbst reparieren kann, lernt viel über Physik, Chemie und Technik – und ganz nebenbei auch, was Nachhaltigkeit bedeutet. Der Praxisunterricht fördert die Motivation und stärkt die Persönlichkeit, sagt Dr. Katharina Dutz von der Universität Oldenburg, die das Upcycling-Projekt wissenschaftlich begleitet: “Wenn Kinder etwas selbst reparieren können, und sei es noch so simpel, dann sind sie stolz auf sich.” Lernen in der Natur und im Alltag, viel Bewegung, die Welt entdecken: Darauf setzt das Konzept der Draußenschule, das in Dänemark schon weitverbreitet ist. Bei vielfältigen Unternehmungen können Kinder ihre Umgebung selbst erforschen. Das funktioniert nicht nur in Biologie, sondern auch in Fächern wie Mathematik oder Geschichte. Studien zeigen, dass Kinder, die regelmäßig draußen unterrichtet werden, fitter und motivierter sind und überdies bessere Beziehungen untereinander aufbauen. Auch in Deutschland arbeiten inzwischen einige Schulen mit dieser Lehrmethode – und geht es nach Carolin Rückert, bald noch eine mehr: Die Lehrerin baut in Ladenburg in der Nähe von Heidelberg zusammen mit einem Verein eine freie Draußenschule auf. Sie findet: “Es macht Spaß, nicht nur im System, sondern auch am System zu arbeiten.”

Dokumentation, Kultur, Musik, Show, TV Beitrag

Westart in der Lichtburg

Andreas Fennel schneidet Teile der Sendung Westart über die Lichtburg in Essen.

Westart ist zu Gast in der Lichtburg Essen. Weitere Themen: Eine Hommage an die Zeiten der Zechen: Der Bildband “Der Pott” | Die wundersame Geldvermehrung: Der Dokumentarfilm “Oeconomia” | Wut, Konflikt und Kampf: Die Ausstellung “Empört euch!” im Düsseldorfer Kunstpalast | Musik ist Heimat: Die deutsch-schwedische Sängerin und Komponistin Anna Luca Mohrhenn.

Westart ist der Kulturkompass für NRW. Highlights & Hotspots, Hin- & Weggucker, Phänomene & Phantastisches. Immer samstags, 18.15, im WDR TV mit Siham El-Maimouni.

Bild: WDR

 

Kultur, TV Beitrag

Westart zu Gast im Odonien

Abenteuer Kunst: “Westart” zu Gast im Odonien. Ein Freistaat für die Kunst in Köln: Ausstellungsgelände, Open-Air-Atelier, Bühne, Biergarten und Party-Location.

Der Bildhauer und Stahlkünstler Odo Rumpf hat diesen phantastischen Ort auf einer Industriebrache zwischen Eroscenter und Eisenbahngleisen geschaffen. Weitere Themen der Sendung: Plötzlich über 50 und die Kinder sind aus dem Haus: Jan Weiler über das Leben als “Ältern”. Mutig, sinnlich und radikal: die Choreografin Reut Shemesh im Porträt. Schwebezustand: Einzelschau von Alicja Kwade in der Langen Foundation in Neuss. Zuletzt Jan Böhmermanns Twitter-Tagebuch: auf 280 Zeichen komprimierte Macht. VIDEO

After FX, Dokumentation, Kultur, Musik, Post-Studio, Show

arte Doku

Andreas Fennel schneidet in 2020 eine lange Doku über Barry White für arte.

Schnitt, After FX und Endfertigung im Studio FAR HORIZONS.

Barry Eugene White (* 12. September 1944 in Galveston, Texas, als Barrence Eugene Carter; † 4. Juli 2003 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Soulsänger und Musikproduzent. Erst später nahm er mit White den Namen des Vaters an. Zu seinen bekanntesten Songs zählen You’re the First, the Last, My Everything, ein Welthit, Nummer-1-Hit in England, Nummer 2 in den USA, und Can’t Get Enough of Your Love, Babe, Nummer 1 in den amerikanischen Billboard-Charts, beide aus dem Jahr 1974.

Barry White besaß eine unverkennbare Stimme in herausragender Basslage, die man zum Beispiel im Intro zu Just the Way You Are (PolyGram1978) gut erkennt. Mit einer derart profunden Stimmlage gehörte er zu den Ausnahmen unter weltweit erfolgreichen Künstlern, wie vor ihm schon Lou Rawls.

Den Quellenangaben zufolge hat er in seiner Karriere mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft und gilt damit als einer der erfolgreichsten Einzelinterpreten aller Zeiten.[1] Die erfolgreichste Veröffentlichung von Barry White ist das Album The Ultimate Collection mit rund 6,2 Millionen verkauften Einheiten.

Kultur, Sonstiges, TV Beitrag

Fotografie

Andreas Fennel schneidet einen aufwändigen Beitrag über den Fotografen und Künstler Martin Schoeller; jetzt in Düsseldorf. WDR Sendung “West ART”

Linktipp: Martin Schoellers Serie “Drag Queens” in Düsseldorf

Martin Schoeller ist einer der bekanntesten und gefragtesten Fotografen der Welt. Vor seiner Kamera standen sie alle: Barack Obama, Angelina Jolie, George Clooney oder Angela Merkel. Auch obdachlose Menschen, Drag Queens oder Bodybuilderinnen porträtierte er. Wir widmen ihm die bisher umfassendste Werkschau in Deutschland: Die Ausstellung präsentiert neben den Serien Close Up und Female Bodybuilders unter anderem erstmals die Serie Drag Queens sowie neue Arbeiten aus einer Reihe über freigesprochene Todeszelleninsassen.

Foto: MS